Jeden Tag gerne zur Arbeit

An dieser Aussage richtete Vorstand Joachim Geyer sein Grußwort aus. Bei einer Verabschiedung nach langjähriger Betriebszugehörigkeit, hatte diesen Satz eine Mitarbeiterin geprägt. Sie sei in den vergangenen Jahrzehnten immer gerne zur Arbeit gegangen. Wer dies behaupten kann, ist ein glücklicher Mensch und ein zuverlässiger Mitarbeiter, resümierte der Vorstandssprecher. Da solche Ehrungen jedes Jahr nicht zur Routine werden soll, muss auch der Rahmen passen. Deshalb werden die Jubilare immer mit ihren Partnern eingeladen. Weil solche Ehrungen in der heutigen Zeit oftmals einen Hauch von angestaubt, konservativ und altbacken haben, stellen viele die Frage, ist das noch zeitgemäß oder "in". Die Anwort des Vorstandes war ein klares Ja. Mitarbeiter rücken immer stärker in den Mittelpunkt eines Unternehmens, sie sind der Erfolgsfaktor schlechthin. Denn wer transportiert denn gerade auch die digitalen Innovationen zum Kunden hin und wer erklärt und bewertet diese - es ist der Mitarbeiter. In diesen, gerade für Banken, sehr hektischen und unsicheren Zeiten, ist es wichtig auf verlässliche Mitarbeiter zählen zu können. Der Vorstand beklagte die Regulierungsflut und die damit verbundenen administrativen Tätigkeiten. Die Mitarbeiter repräsentieren nach wie vor die Bank nach außen und sind somit das wichtigste Bindeglied zum Kunden. Der Bankberuf ist und bleibt ein sehr interessanter und abwechslungsreicher Beruf, der von den Jubilaren über Jahre hinweg mit Begeisterung ausgeübt wurde.
"Jubiläen sind das Trostpflaster des Älterwerdens". Mit diesem Satz leitete Joachim Geyer an seinen Vorstandskollegen Robert Haubner über.

Auch ihm war es wichtig die Wertschätzung für die Geehrten in den Mittelpunkt zu stellen: "Ein Abend wie dieser ist etwas besonderes.  Er steht für Wertschätzung, Kollegialität und Gemeinschaft. Sie dürfen stolz auf ihre Vergangenheit zurückblicken. Auch heute und in der Zukunft ist ein gesundes Maß an Menschenkenntnis, die emotionale Einschätzung des Gegenübers und Kommunikation wichtig. Und hier sind Sie, liebe Kolleginnen und Kollegen, mit ihrem Wissen und ihrer Erfahrung sehr wertvoll für unserer Bank", sagte Haubner. 
 

Gemeinsam nahmen die vier Vorstandsmitglieder die Ehrungen vor:



Für 10 Jahre waren dies: Katrin Herold , Katja Sommer und Philipp Kroher.
20 Jahre: Martina Burger und Roswitha Veigl
25 Jahre: Roland Graf und Stefanie Seidl
30 Jahre: Markus Dumler, Gabriele Farnbauer, Doris Thurm und Alexandra Thurn.
35 Jahre: Walter Weidhas
45 Jahre: Dir. Herbert Meier und Josef Rothmeier

Im Anschluss tauschte man gemeinsam mit den Lebenspartnern und Arbeitskollegen schöne Erinnerungen bei einem guten Essen aus.

In den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet

Für drei Mitarbeiterinnen war es die letzte offizielle Feier in ihrer beruflichen Laufbahn. Frau Anni Langsteiner war in verschiedenen Geschäftsstellen der Genossenschaftsbank tätig. Sie begann ihre berufliche Laufbahn in Immenreuth und war ebenfalls in Kulmain und Kemnath tätig. In den letzten Jahren war sie in der Geschäftsstelle Ebnath als Serviceberaterin eingesetzt, dort war sie den Kunden bereits bestens bekannt und ob ihrer freundlichen und kompetenten Art allseits geschätzt.

Frau Magdalena Schelter war die ganzen Jahre im Rechnungswesen in der Hauptstelle in Kemnath eingesetzt. Nach 18 jähriger Tätigkeit verabschiedete Sie sich zum 30.06.2018 in den wohlverdienten Ruhestand.

Frau Waltraud Popp war 48 Jahre für die Bank tätig. Das können nur wenige von sich behaupten, waren sich die Vorstände einig. Die Ausbildung zur Bankkauffrau begann sie am 01.08.1970 in der damaligen Raiffeisenbank Kirchenthumbach. Über viele Jahre hinweg leitete sie erfolgreich die Geschäftsstelle in Thurndort. In den letzten Jahren war sie als Beraterin in der Geschäftsstelle Grafenwöhr tätig.

Allen Ausgeschiedenen wünschten die Vorstände viel Gesundheit und noch viele schöne Jahre im Kreise ihrer Familien.

25 Jahre sind etwas Besonderes

Dieses "silberne Jubiläum" durften Stefanie Seidl und Roland Graf feiern. Frau Seidl trat 1993 in die damalige Raiffeisenbank in Waldershof ein. Als geprüfte Sekretärin war sie dort von Anfang an sehr erfolgreich in der Immobilienabteilung der Bank tätig, bis sie später ins Vorstandssekretariat wechselte. Auch heute arbeitet sie teilweise in der Immobilienabteilung und ist für die bankeigenen Liegenschaften verantwortlich. In der Hauptsache ist sie in der Geschäftsstelle in Erbendorf in der Marketingabteilung der Bank tätig.

Herr Roland Graf war nach verschiedenen Stationen in der Bank, unter anderem als Geschäftsstellenleiter in Kulmain, den Großteil seiner Arbeitsjahre als EDV-Administrator tätig. In dieser wichtigen Position war er für das Netzwerk der Bank sowie das Homebanking beim Kunden und die digitalen Zugangswege verantwortlich. Herr Graf konnte aus gesundheitlichen Gründen nicht persönlich an der Feier teilnehmen. Die Vorstände und alle anwesenden Kollegen sandten die besten Wünsche und hoffen aus eine baldige Genesung.